ND8, ND64 oder ND1000? So wählst du den richtigen Graufilter für Wasser, Wolken und Video bei Sonne.
Ein ND-Filter (Neutraldichte- oder Graufilter) dunkelt das Bild gleichmässig ab, ohne die Farben zu verändern. So kannst du auch bei hellem Licht mit langer Belichtungszeit oder offener Blende arbeiten.
Die Stärke in Blendenstufen
ND8 – 3 Stufen: Video bei Sonne mit offener Blende, leicht weiches Wasser.
ND64 – 6 Stufen: fliessendes Wasser am Tag, Wolkenzug bei bedecktem Himmel.
ND1000 – 10 Stufen: Langzeitbelichtungen von 30 Sekunden und mehr, Seen wie Glas.
Variabler ND-Filter
Ein variabler ND (z. B. ND2–ND400) lässt sich stufenlos drehen und ist praktisch für Video. Bei sehr starker Einstellung und Weitwinkel kann ein dunkles Kreuz («X-Effekt») entstehen – dann etwas zurückdrehen.
Die richtige Grösse
Den Filterdurchmesser findest du vorne am Objektiv oder auf dem Deckel (z. B. Ø 67 mm). Mit einem Step-Up-Ring passt ein grösserer Filter auch auf kleinere Objektive – so brauchst du nur einen Filtersatz.